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    <title>suna</title>
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    <language>en</language>
    <pubDate>Thu, 17 May 2012 05:22:40 GMT</pubDate>
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      <title>geformt</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2122154/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;cite&gt;In der Sonne geriet unsere Unterhaltung ins Stocken, und er schlummerte mit seinen hemisph&amp;auml;risch hochgezogenen Augenbrauen eine Weile ein. Seine Lippen, die gespitzt waren, um noch mehr zu sagen, sagten erst einmal nichts. Man ertappte sich dabei, auf seinem kahlen Sch&amp;auml;del nach Fingerabdr&amp;uuml;cken dessen zu suchen, der ihn geformt hatte.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;saul bellow: ravenstein. kiepenheuer &amp;amp; witsch, 2000&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 14 May 2012 19:42:15 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>suna</dc:creator>
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      <title>drei farben</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2121369/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;es regnet. "three colours", sagt der masseur, "two years just three colours." er habe gehen m&amp;uuml;ssen, sagt der masseur, jetzt auf der linken seite, von der polnischen ostsee habe er nach libyen gehen m&amp;uuml;ssen, viele andere m&amp;ouml;glichkeiten habe er 1982 nicht gehabt. "tremendously beautiful", sagt der masseur, "two years just three colours, I swear, just the blue of the sky, the blue of the sea and the golden of the dessert."&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 08 May 2012 13:31:31 GMT</pubDate>
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      <title>bewegung</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2121243/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;dass ich die gr&amp;ouml;&amp;szlig;tm&amp;ouml;gliche ruhe immer nur in der ersch&amp;ouml;pfung finde, vollkommen au&amp;szlig;er atem, &amp;uuml;bern&amp;auml;chtigt, mit direkt in den kopf hinein pochendem herzen, mit gegenwind beim laufen oder jetzt auch am rad, am sch&amp;ouml;nsten der gegenwind kurz vor dem gewitter, wenn die ersten tropfen schon den asphalt verf&amp;auml;rben und die gro&amp;szlig;e n&amp;auml;sse, der schauer schon ahnbar ist, ersch&amp;ouml;pfung aus bewegung, aus der andauernden angst vor dem stehenbleiben, weil dadurch der moment der klarheit verloren w&amp;auml;re, vielleicht eine einbildung, vielleicht auch nicht, vielleicht eine faule ausrede, um keine neuen wege zur klarheit zu suchen, immerhin habe ich einen neuen weg der bewegung gefunden, immerhin.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 17:34:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>suna</dc:creator>
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      <title>das wo</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2120302/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;nach langen &amp;uuml;berlegungen, die zu jenen z&amp;auml;hlen, f&amp;uuml;r die ich mich sch&amp;auml;me, ein bisschen zumindest, nun doch wieder hierher zur&amp;uuml;ckgekehrt, zum nachau&amp;szlig;enkehren, s&amp;uuml;&amp;szlig;er vogel scheinanonymit&amp;auml;t, s&amp;uuml;&amp;szlig;er vogel schein&amp;ouml;ffentlichkeit, aber hier &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt; niemand lesen, hier &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt; niemand schreiben (vor allem ich nicht).&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 11:49:16 GMT</pubDate>
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      <title>what happened?</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2108612/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;cite&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;carole,&lt;br /&gt;&amp;#10;I think this is where it all began &amp;#8211; the feeling, touching, making, doing that is so much a part of us.... Do you remember how important it was?&lt;br /&gt;&amp;#10;love&lt;br /&gt;&amp;#10;glenn&lt;br /&gt;&amp;#10;merry christmas&lt;br /&gt;&amp;#10;95&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;ein altes buch aus einem bestand an alten b&amp;uuml;chern ist mit dieser widmung versehen in meinem postfach gelandet, es in h&amp;auml;nden zu halten, f&amp;uuml;hlt sich nicht richtig an.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 18:07:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://suna.antville.org/stories/2108612/</guid>
      <dc:creator>suna</dc:creator>
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    <item>
      <title>müde</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2105240/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;seit wochen unendlich m&amp;uuml;de, seit tagen regelrecht schw&amp;auml;chlich, immer dem schwindel nahe und einer unglaublichen, aber seltsam kraftlosen wut, einer wut, die mir vor zwei drei jahren noch g&amp;auml;nzlich fremd war, die aber vielleicht nur das vakuum f&amp;uuml;llte, das sich unter dieser gro&amp;szlig;en weltenhilflosigkeit gebildet hatte. verdampfen lassen, umwandeln, verwandeln und ruhig werden dadurch. und wenns nicht gelingt, wieder petrarca lesen, zeile f&amp;uuml;r zeile, klang f&amp;uuml;r klang. ein notfallsplan.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 10:57:36 GMT</pubDate>
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      <title>schnee</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2104275/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;selten eine so ereignislose landschaft gesehen wie auf dem weg von wien raus ins waldviertel, das die creative industries jetzt zum lieblingsort erkoren haben, ohne r&amp;uuml;cksicht auf verluste kaufen sie und oder bauen sie sich h&amp;auml;user in der ein&amp;ouml;de, und das alleine w&amp;auml;re schon ein grund, diese landschaft nicht zu m&amp;ouml;gen, den brauche ich aber gar nicht erst, um dieser fassungslosen trostlosigkeit nicht besonders viel abzugewinnen, meine landschaftlichen pr&amp;auml;ferenzen sind fr&amp;uuml;hkindlich gepr&amp;auml;gt, nehme ich an, sind fett gr&amp;uuml;ne h&amp;uuml;gelt&amp;auml;ler, sind die alpen, die totale kargheit der kornaten, ist der bergsee, tief und schwarz und viel zu kalt zum drin schwimmen, mare e monte &amp;#8211; nichts davon ist wiederzufinden in dieser faden waldviertellandschaft, in den zu sanften h&amp;uuml;geln, zu flachen w&amp;auml;ldern, im zu offenen himmel, in den keine noch so fernen gipfel pieksen. doch dann geht der regen in schnee &amp;uuml;ber, in feuchtpatzige b&amp;auml;llchen erst, in federleichte flocken sp&amp;auml;ter, und stunde um stunde schneit es und die landschaft und die h&amp;auml;user verschwinden im wei&amp;szlig; und im nebel, ein nebelwei&amp;szlig;, auf das die sonne schon dr&amp;uuml;ckt, und aus dem das schneewei&amp;szlig; sich zu l&amp;ouml;sen scheint. so m&amp;uuml;sste es sein, durch eine wolke zu fahren, denke ich, und dann fahren wir durch den n&amp;auml;chsten kleinen wald, einen unspektakul&amp;auml;ren fichtenwald mit &amp;uuml;berhaushohen, eng gepflanzten, sich ums licht dr&amp;auml;ngenden fichten, und der schnee ist so frisch und patzig, dass er auch die st&amp;auml;mme entlang kleben bleibt, sie hervorstreicht aus dem mattwei&amp;szlig; des nebels wie mit einem scharfen kreidestrich an eine schwarze tafel gemalt.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:13:21 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>.</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2101697/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;staub und schatten&lt;/i&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:26:42 GMT</pubDate>
      <guid>http://suna.antville.org/stories/2101697/</guid>
      <dc:creator>suna</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-10T19:26:42Z</dc:date>
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      <title>die außengrenze der freude</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2101390/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;Beschwingtes Weiterpilgern stadtein, und die Freude dabei war nicht wie so viele Freuden der letzten paar Jahre. "Sag, wie waren die denn?" (Er zu sich selber.) &amp;#8211; "Erst einmal kamen sie sp&amp;auml;rlicher. Und dann waren sie schnell wieder vorbei, abrupt. Sie brachen ab, oder ich war es, der sie abbrach, die Freuden. Und das r&amp;uuml;hrte daher, da&amp;szlig; meine Freude, indem sie sich ausbreiten wollte &amp;uuml;ber mich hinaus, in einem bestimmten Moment unweigerlich an das Ungl&amp;uuml;ck der anderen stie&amp;szlig;, an mein Bewu&amp;szlig;tsein vom Ungl&amp;uuml;ck, vom Elend und von der Verlassenheit der anderen. Es n&amp;uuml;tzte nichts, mit dem Zeitunglesen und Fernsehen aufzuh&amp;ouml;ren. Es war nicht allein das Bewu&amp;szlig;tsein von den Opfern der Tsunamis, der Hungersn&amp;ouml;te, der Kriege in den zweiten und unendlichen Welten. Es gen&amp;uuml;gte schon der Gedanke an meinen fernen Sohn und dessen Einsamkeit &amp;#8211;, und ich f&amp;uuml;hlte mich mit meiner Freude im Unrecht. Und doch hatte ich gerade in der Freude am st&amp;auml;rksten und sch&amp;auml;rfstumrissen die Vorstellung, das Bewu&amp;szlig;tsein, die Empfindung der, des andern. Zu meiner Freude, an deren Au&amp;szlig;engrenze, trat das Bed&amp;uuml;rfnis zu helfen, und indem es keine Hilfe gab, brach die Freude ab. ...&lt;/i&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;peter handke, der gro&amp;szlig;e fall, suhrkamp 2011, s 187&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 22:04:18 GMT</pubDate>
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      <title>vor der tür</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2101259/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;stereotyp einer security-frau: etwas untersetzt und st&amp;auml;mmig, breitbeinig stehend, die h&amp;auml;nde in die h&amp;uuml;ften gestemmt oder eine hand am funkapparat, eine im gehen schwingend, kopf nach unten, keinen direkten blickkontakt. das hemd w&amp;ouml;lbt sich &amp;uuml;ber dem g&amp;uuml;rtel, das eine seiner enden passt nicht durch die zweite schlaufe und steht vom k&amp;ouml;rper weg wie ein dorn. die haare pechschwarz gef&amp;auml;rbt, mit tr&amp;auml;gen spitzen, nicht geschminkt, die augen tr&amp;auml;ge, die u-formigen wangen tr&amp;auml;ge, der mund schmal und das nach vorne geschobene kinn schon bereitet f&amp;uuml;r ein kratziges haar. schon beim &amp;ouml;ffnen der t&amp;uuml;r steckt sie sich die zigarette an, zum anz&amp;uuml;nden zieht sie die andere hand zum schutz heran. sie nimmt einen tiefen zug. die taube, die seit minuten auf dem gel&amp;auml;nder sitzt, auf dem sich die frau mit den breiten schultern aufst&amp;uuml;tzte, w&amp;uuml;rde es nicht regnen, schei&amp;szlig;t. die frau lacht ein kehliges lachen, ihre z&amp;auml;hne sind gro&amp;szlig; und strahlend wei&amp;szlig; und gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 07 Jan 2012 21:16:54 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>maria</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2101124/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;es war zu sp&amp;auml;t, um kurz an einer hausmauer stehen zu bleiben und die sonne im gesicht zu sp&amp;uuml;ren, sie stand schon zu tief f&amp;uuml;r die stadt, als ich mich endlich aus dem haus traute und das freie suchte, die luft und die sonne, doch dann, als ich mich noch einmal nach maria am gestade umdrehte, dem wohl bekannten, aber trotz der n&amp;auml;he zu den gewohnten wegen noch nie gesehenen ort, an dem vorbei die streunerschritte mich heute trugen, war sie noch einmal kurz da, sonne auf kirche, und ich ging r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts weiter, zwei oder drei schritte, bis der wind, der mich zuvor an der kirche vorbeigetragen hatte, mich mitten im gesicht erwischte und mir, f&amp;uuml;r einen kurzen moment, den atem nahm.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 20:26:05 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>weggeben</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2057278/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;ich halte mich eigentlich f&amp;uuml;r eine gute wegwerferin, f&amp;uuml;r eine gute losl&amp;ouml;serin, wenn es um dinge geht zumindest, um kleidungsst&amp;uuml;cke oder utensilien oder krimskrams, f&amp;uuml;r das ich keine verwendung und keinen platz habe. eigentlich. nach wie vor aber kann ich das kleine lederetui, in dem zu schulzeiten kuli und bleistift lagen, nicht wegwerfen. es war nie und ist nicht besonders sch&amp;ouml;n, ich hatte schon zu unizeiten l&amp;auml;ngst darauf verzichtet. die darauf notierten geburtstage und in faden schulstunden verewigten kleinstnotizen, die etwas verzweifelten anl&amp;auml;ufe von ikonenverehrung und all die immer wieder &amp;uuml;berschriebenen songtextzeilen mit den hineingeschwindelten vokabel-hilfen verbleichen sch&amp;ouml;n langsam, das federpenal ist fast in seinen nackten urzustand zur&amp;uuml;ckgekehrt und wird weiter irgendwo liegen bleiben, mit ein zwei m&amp;uuml;nzen drin, weil ich's weder brauchen noch wegwerfen kann. wei&amp;szlig; nicht, warum.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:52:06 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>auch</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2057080/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;so etwas, das egal wie oft schon beobachtet nicht an wirkung verliert: sonnenschein, zwei kinder, die aus kreisf&amp;ouml;rmigen m&amp;uuml;ndern seifenblasen in den wind schicken.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:37:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>endlich!</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2054974/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;und k&amp;ouml;nnten diese ganzen demokratiem&amp;uuml;den, emanzipationsm&amp;uuml;den doofk&amp;uuml;he endlich ihre gro&amp;szlig;m&amp;auml;uler wieder verschlie&amp;szlig;en und damit aufh&amp;ouml;ren, die gequirlte schei&amp;szlig;e &amp;uuml;ber prinz und prinzessin st&amp;auml;ndig wiederzuk&amp;auml;uen? was f&amp;uuml;r ein unertr&amp;auml;gliches gew&amp;auml;sch, was f&amp;uuml;r eine unertr&amp;auml;gliche vorstellung, dass es auf dieser welt hier immer noch weibchen gibt, die auf irgendwelche prinzen warten, die auf irgendwelche erl&amp;ouml;sungen warten, die auf irgendwelche l&amp;ouml;sungen warten, hauptsache, sie sind nicht selbst verantwortlich, f&amp;uuml;r sich nicht und f&amp;uuml;r ihre kinder nicht und f&amp;uuml;r &amp;uuml;berhaupt nichts; was f&amp;uuml;r eine vorstellung, dass es auf dieser beschissesenen welt immer noch von weibchen wimmelt, die es als erfolg ansehen, endlich ganz alleine einen flug buchen zu k&amp;ouml;nnen, um damit in die gro&amp;szlig;e weite welt zu fliegen, wohl damit sich die wahrscheinlichkeit erh&amp;ouml;ht, dass irgendein prinz endlich ihrer ansichtig wird, dass irgendein prinz angesichts ihres angesichts endlich einsichtig wird und die treue gelobt und den unterhalt und die unterhaltung, die so ein prinzessinnenleben gepaart mit gepflegten innenausstattungen und gartenausstattungen und mit gepflegter langweile im rahmen der gepflegten innenausstattungen und au&amp;szlig;enausstattungen wohl so mitbringen sollte, und was f&amp;uuml;r eine vorstellung, wie sich bei so katastrophal vielen weibchen in diesen pseudoironischen umgang mit allem diese kleingeistige und lebensfeige und designercouchbequeme pseudosehnsucht hineinvermischt, dieses schei&amp;szlig;feige it could have been me. igitt.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 18:09:01 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>suna</dc:creator>
      <dc:date>2011-04-05T18:09:01Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>diktum, sich bewahrheitend</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2045972/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;schlimmer geht's immer.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:44:10 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-02-17T12:44:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>gespenstisch</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2045795/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;weil alle etwas zu wissen glauben, das gar nicht stimmt, werde ich regelrecht gemieden. dass das ziemlich genau mit meiner wunschvorstellung von der intensit&amp;auml;t des zwischenmenschlichen austausches mit diesen menschen einhergeht, wissen sie ja nicht.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 16 Feb 2011 16:04:53 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-02-16T16:04:53Z</dc:date>
    </item>
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      <title>am boden</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2043802/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;vier rettungswagen, mit denen irgendetwas nicht stimmt. eine kleine menschentraube, die  binnen minuten wieder in lauter einzelne winterfest verpackte passanten zerspringt. keine hektik, es passiert nichts, keine signalt&amp;ouml;ne, die rettungswagen haben nicht einmal ihre lichter an, keine t&amp;uuml;ren offen, alles steht still, und doch ist etwas passiert, etwas, das ich von der anderen stra&amp;szlig;enseite aus nicht sehen kann. ist eine alte frau mit stock auf dem eis ausgerutscht, ist ein zu einem termin eilender mann im stresslauf zusammengeklappt, hat es einem kind den boden unter den f&amp;uuml;&amp;szlig;en weggezogen, als es auf der eingangstreppe des museums kleine h&amp;uuml;pffiguren vollf&amp;uuml;hrte? irgendetwas ist passiert und jetzt wird gewartet, jetzt muss gewartet werden, so schlimm kann es also nicht sein, sonst w&amp;auml;re alles l&amp;auml;ngst auf den weg gebracht in richtung notaufnahme, so schlimm kann das alles nicht sein, denke ich und denke an etwas ganz anderes, denke, dass die kunstfellm&amp;uuml;tze in der sonne k&amp;uuml;nstlich gl&amp;auml;nzen muss, denke, dass das ein guter termin war, dass es sich bei dem notfall vielleicht nur um eine &amp;uuml;bung gehandelt hat, um einen fehlalarm, um ein kurzes bangen und ein von einem langen ausatmen begleitetes aufatmen, bis ich aus dem fenster der stra&amp;szlig;enbahn sehe und das kutschenpferd am boden liegen sehe, in eine blaue decke geh&amp;uuml;llt, und sein k&amp;ouml;rper bewegt sich nicht und aus seinen n&amp;uuml;stern str&amp;ouml;mt kein atemdampf in die eisesk&amp;auml;lte und der tierretter, der an dem hals des tieres f&amp;uuml;hlt, hat sein gesicht unter einer viel zu gro&amp;szlig;en wollm&amp;uuml;tze versteckt, so dass ich seine augen nicht sehen kann, auch seinen mund nicht, aber sein runder r&amp;uuml;cken sagt, dass das kein hoffen und warten mehr ist, sondern jener sekundenlange moment, in dem der tod raum greifen darf und durch den gro&amp;szlig;en, sch&amp;ouml;nen, stolzen pferdek&amp;ouml;rper dringt, der sich an irgendeinem punkt ergeben und aufgegeben hat, und dessen gr&amp;ouml;&amp;szlig;e und st&amp;auml;rke in dieser unheimlichen ruhe nur noch schein ist, ein mich unerwartet lange traurig machendes relikt.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 04 Feb 2011 21:37:05 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>suna</dc:creator>
      <dc:date>2011-02-04T21:37:05Z</dc:date>
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    <item>
      <title>k&amp;d</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2043428/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;und ich wollte da urspr&amp;uuml;nglich gar nicht hin...&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 22:24:19 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>suna</dc:creator>
      <dc:date>2011-02-02T22:24:19Z</dc:date>
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    <item>
      <title>.</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2042279/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;die dinge, mit denen ich mich abfinden soll, sind entschieden zu lebendig.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 26 Jan 2011 16:01:28 GMT</pubDate>
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      <title>gerechtigkeit</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2041910/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;ich denke mir manchmal menschen aus, &amp;uuml;berlege, auf welchen wegen und wie sie diese gehen, ob sie ihre schultern h&amp;auml;ngen lassen oder immer wieder ihre brille nach oben schieben m&amp;uuml;ssen, weil sie ihren blick auf der suche nach einer m&amp;uuml;nze, einem zeitungsfetzen oder einem zigarettenpapier auf den boden gerichtet haben, und einer dieser geher, ein schnellgeher, dem es spa&amp;szlig; macht, sich an einer roten ampel stehend einen anderen menschen herauszupicken und ihm direkt in die augen zu sehen, freundlich und interessiert, dieser schnellgeher jedenfalls fing gestern abend pl&amp;ouml;tzlich an, mit mir zu reden und sagte: "was ich am meisten begr&amp;uuml;&amp;szlig;te, wenn die allgemeine chancengleichheit endlich wirklichkeit w&amp;uuml;rde, w&amp;auml;re der umstand, dass man sich als h&amp;ouml;her gebildeter nicht mehr bei den weniger gebildeten f&amp;uuml;r seine bildung entschuldigen m&amp;uuml;sste, weil sie ja auch ihnen offen gestanden w&amp;auml;re." ich wei&amp;szlig; ja nicht.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 24 Jan 2011 12:49:05 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>suna</dc:creator>
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      <title>blind</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2041792/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;all die damaligen notizen sind an der anderen, verlorenen adresse verblieben, jetzt ein weiteres mal paris, beruflich, gewisserma&amp;szlig;en war es das ja beim ersten mal schon, auf einen winternachmittag in paris und zun&amp;auml;chst w&amp;auml;re ich fast umgelaufen worden von den kreisl&amp;auml;ufern in den tuilerien, wie &lt;a title="" href="http://www.ulrichwickert.de/index.php?seite=video&amp;page=3"&gt;ulrich wickert&lt;/a&gt; in dem uralt-parisbericht kam ich mir vor, in dem er versucht, die place de la concorde zu queren, dem hupenden kreisverkehr zum trotz. ich also ging durch den park, durch die stadt, durch die sonne am vergangenen sonntag nachmittag, der so fr&amp;uuml;hlingshaft war, dass die menschen ihre m&amp;auml;ntel offen stehen lie&amp;szlig;en, m&amp;auml;ntel, keine plastikfettanzugsjacken, ich ging durch die stadt und suchte sie beil&amp;auml;ufig nach vertraueten ecken ab, suchte sie aufmerksam nach vertraut werdenden stellen ab, stellenweise trotz sonnenbrillen blind, wie wickert auf die kamera direkt auf die sonne zu gehend, ich ging und schaute und wurde angeschaut (gedacht: hier sieht man mich, gewusst: das echo f&amp;uuml;r die aufmerksamen), bis ich im glauben, eine abk&amp;uuml;rzung zu nehmen, um nur ein paar schritte dem schatten zu entgehen und schnell wieder an der sonne zu sein, am wasser, an den br&amp;uuml;cken, in einen tunnel abtauchte, am sonntag dem rad- und fu&amp;szlig;verkehr freigegeben. lange minuten und weite schritte ging ich durch den tunnel, der jede bewegung mehrfach verst&amp;auml;rkte, sie an- und abschwellend, aber immer laut zur&amp;uuml;ckgab, alle hundert meter ein gr&amp;uuml;n beleuchteter notausgang, ich z&amp;auml;hlte f&amp;uuml;nf, aber ich bin mir nicht mehr sicher, ich z&amp;auml;hlte auch 23 inlineskater (sie trugen keine m&amp;auml;ntel), f&amp;uuml;nf skateboarder (auch sie nicht) und 16 radfahrer, ich ging so lange in den tunnel hinein, bis es sich kaum mehr auszahlte, wieder umzukehren und ich zu neugierig geworden war, zu erfahren, wo der tunnel mich wieder ausspucken sollte. in der n&amp;auml;he des  louvre tauchte ich wieder auf, wieder ein in die sonne, die, als h&amp;auml;tte sie auf mich gewartet, wenige minuten sp&amp;auml;ter den wenigen wolken den vortritt lie&amp;szlig;, was den kellnern, die allesamt mit dunklen ray ban-brillen ausgestattet waren, wohl die sicht genommen hatte, windigkalte minuten und viele t&amp;auml;nzelnde schritte lang sahen sie mich nicht.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 23 Jan 2011 16:33:06 GMT</pubDate>
      <guid>http://suna.antville.org/stories/2041792/</guid>
      <dc:creator>suna</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-23T16:33:06Z</dc:date>
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    <item>
      <title>unter dem vulkan</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2041664/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;ungef&amp;auml;hr jetzt vor einem jahr malcolm lowry gelesen, ihm jetzt bei mathias &amp;egrave;nard wiederbegegnet, ein gro&amp;szlig;es nach vielen kleinen wiedersehen im laufe des letzten jahres, den leseerinnerungen, den bilderfolgen zwischendurch, die immer etwas anderes sind als nur ein film, weil sich die gelesene geschichte mit der leserinnengeschichte verwoben hat, malcolm lowry und dem vulkan und dem trinken und dem lieben und dem nichthassenk&amp;ouml;nnen und dem nicht aufgeben wiederbegegnet, wieder lesend, wieder hungernd nach einer geschichte, die nicht meine eigene ist, nach einer geschichte, der ich mich ganz bewusst aussetzen kann, die nur deshalb auf mich hereinst&amp;uuml;rzen kann, weil ich ihr diesen raum gebe, weil ich sie lese, sie aufsauge, alle eing&amp;auml;nge &amp;ouml;ffne, neugierig darauf, welchen sie w&amp;auml;hlen wird, wo sie sich aufhalten, wo sie sich festsetzen wird. (im grunde so wenige und doch immer noch so viele wirklich wirklich gro&amp;szlig;artige b&amp;uuml;cher) ((mein gro&amp;szlig;er trost))&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 22 Jan 2011 15:10:04 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-01-22T15:10:04Z</dc:date>
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    <item>
      <title>die</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2041229/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;erb&amp;auml;rmlichkeit dummer frauen, die glauben, ihre blo&amp;szlig;e existenz berechtige zu einem lebenslangen versorger, finanzier, entscheider und kindeserzeuger, die erb&amp;auml;rmlichkeit dieser dummen frauen, die an so etwas wie eine berechtigung auf das garantierte lebensgl&amp;uuml;ck glauben, die erb&amp;auml;rmlichkeit der dummheit dieser frauen und wie sich die in diesem strickmusterlebensgl&amp;uuml;ck zeigt, diese unfassbar dreiste kleingeistigkeit, nein, nein, kann die wut nicht fassen gerade, nicht in worte lenken, nicht in mehr als diesen einen gedanken.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 18:51:31 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-01-19T18:51:31Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>und zwischendurch</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2040285/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;wieder das gef&amp;uuml;hl, v&amp;ouml;llig ungeeignet zu sein f&amp;uuml;r diese welt, aber zu schwach, mir meine eigene zu bauen.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 14:02:27 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-01-13T14:02:27Z</dc:date>
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    <item>
      <title>außer</title>
      <link>http://suna.antville.org/stories/2039723/</link>
      <description>&lt;br&gt;&amp;#10;atem.&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 10 Jan 2011 10:38:58 GMT</pubDate>
      <guid>http://suna.antville.org/stories/2039723/</guid>
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      <dc:date>2011-01-10T10:38:58Z</dc:date>
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